Elio Herrera – Lehrer für Cello

Elio Herrera wurde in San Carlos-Cojedes, Venezuela, geboren. Unter der Obhut des
weltweit renommierten Musikprojektes „El Sistema“ erhielt er mit zehn Jahren seinen
ersten Cellounterricht.
Mit dem Teresa Carreño Jugendsinfonieorchester von Venezuela spielte der damals erst 16-
jährige unter der Leitung von Claudio Abbado, Sir Simon Rattle, Gustavo Dudamel, Eduardo
Marturet, Sung Kwak, Frühbeck de Burgos, Maria Guinand, Placido Domingo, Christian
Vasquez, Rebecca Miller, Eugene Kohn und Nikolaj Znaider und Robert H. P. Platz.
Im selben Jahr begann er das Studium an der Universität der Künste in Caracas bei William
Molina und Marek Gazjler, welches er 2013 mit dem Bachelor of Music abschloss.
Seit 2016 studiert Herrera Violoncello im Master an der Hochschule für Musik und Tanz Köln
in der Klasse von Nadège Rochat und Prof. Maria Kliegel. Neben zahlreichen Projekten an
der Hochschule, besuchte er 2018 unter anderem die Akademie für Darstellende Kunst und
Musik in Montepulciano unter der Leitung von Prof. Dr. Florence Millet und Prof. Johannes
Schöllhorn. Seit Februar 2018 ist er Mitglied des „Aelius Trio“ für Kammermusik. Mit dem
Förderprojekt „Gargonza Arts“ für Neue Kunst gastierte er im selben Jahr an der Oper
Köln.
Seine Leidenschaft für die Musik brachten ihn bereits auf weitere internationale Bühnen
renommierter Konzerthäuser, darunter die Berliner Philharmonie, das Wiener Konzerthaus,
das Amsterdam Concertgebouw, das Madrid Auditorio Nacional de Música, die Toulouse
Halle aux Grains, das Theater am Kirchplatz in Lichtenstein, das Stavanger Konzerthus in
Norwegen, das Konzerthaus in Stockholm, der München Gasteig, das Lisboa Grande
Auditório, die Royal Festival Hall, das Istanbul Zorlu Center Performing Arts¸ das
Festspielhaus Salzburg und das Teatro Alla Scala Milano.
„Für mich als Musiker ist es nicht nur das Cellospiel allein, welches mich
erfüllt. Es ist viel mehr der Austausch zwischen Menschen und Kulturen, mit
der Musik zu experimentieren und neue Konzepte entwickeln zu können.“